Exklusives Interview mit Martina Gillner: Lebenswegbegleitung und Raucherentwöhnung

Martina Gillner im InterviewMartina Gillner ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und hat seit Anfang 2019 ihre Praxis in Seligenstadt. Wir haben sie zu einem Interview getroffen. Lesen Sie hier Teil 1:

Hallo Frau Gillner, was hat Sie dazu bewegt, sich mit dem Thema Psychotherapie zu beschäftigen?

In meiner beruflichen Tätigkeit als Krankenschwester erlebte ich immer wieder, dass Menschen Probleme mit sich herumtragen, die sich auf körperlicher Ebene ausdrücken, und für deren Betrachtung im normalen Klinikalltag weder die Zeit noch der Auftrag bestand. Daraus entwickelte sich die Motivation, mich in Richtung Psychotherapie zu orientieren. Ein Schritt, den ich nie bereute, da es mir den Blick auf den ganzen Menschen eröffnete. Wie das im Einzelnen aussieht liegt in der Person angelegt, die sich auf den Weg macht, Lösungen im Leben zu suchen.

Auf Ihrer Website steht, dass Sie nach dem Imperativ arbeiten „Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten gröBer wird.“ Was bedeutet das für Ihre Arbeit?

Es geht darum, die Perspektiven zu vervielfältigen und damit die Anzahl der Wahlmöglichkeiten zu vergrößern. Es gibt Lebenssituationen, deren äußere Rahmenbedingungen die Menschen nicht ändern können. Was wir aber immer ändern können, ist unsere Sicht auf das Ganze, unsere Einstellungen, unsere Betrachtungs- und Handlungsweisen. Zudem sind uns oft nicht unserer Ressourcen, unserer Fähigkeiten bewusst. Sie sind vergraben in der Lebensgeschichte und in unseren Erfahrungen, aber sie sind vorhanden. Bei jedem Menschen ganz individuell. Ich möchte die Klienten begleiten, ihre individuellen Ziele und Möglichkeiten zu entdecken. Wie das im Einzelnen aussieht liegt in der Person angelegt, die sich auf den Weg macht, Lösungen im Leben zu suchen.

Sie bieten unter anderem Raucherentwöhnung an. Wie läuft so etwas ab?Heilpraxis Seligenstadt

Im Normalfall sieht die Raucherentwöhnung drei bis fünf Sitzungen vor. In der ersten Sitzung, die ca. 2 Stunden in Anspruch nimmt, stehen sowohl die Anamnese als auch die Hypnose an. Dabei erarbeite ich mit dem Klienten, ob Gründe vorliegen, die gegen eine Hypnose sprechen. An dieser Stellen möchte ich gern die Hypnose ein wenig entmystifizieren. Wenn Menschen an Hypnose denken, so ist dies häufig mit Bedenken und Ängsten verbunden. Ängste dahingehend, dass die Befürchtung besteht, die Kontrolle über die eigene Person, das eigene Denken zu verlieren. Das geschieht nicht. Zu keinem Zeitpunkt geben Sie die Kontrolle ab.

Was geschieht denn dann bei einer Hypnose?

Ich möchte einmal versuchen, Hypnose ein wenig vereinfacht zu erklären. Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie eine Arbeit oder Tätigkeit verrichten, die Sie bereits viele Male ausgeübt haben, so werden Sie feststellen, dass in vielen Fällen Ihre Gedanken abschweifen und Sie nicht mehr mit diesen bei der Tätigkeit sind, die Sie gerade verrichten. Gedanken kommen in Ihnen hoch, mit denen Sie vielleicht nicht gerechnet haben, aus Ihrem Unterbewusstsein, Ihrem Unbewussten. Genau mit diesem Zusammenspiel zwischen bewussten Denken und unbewussten Kräften arbeitet die Hypnose. So mobilisieren Sie Ihre Fähigkeiten und Sie können leichter, die von Ihnen angestrebten Ziele, umsetzen, wie z.B. die Raucherentwöhnung. So verstärken Sie Ihre Motivation mit den Kräften Ihres Unbewussten. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Gewichtsreduktion, und für die Hypnose im therapeutischen Kontext.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Therapien finden Sie unter PsychotherapieSeligenstadt.de

Teil 2 des Interviews erwartet Sie im Dezember.

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