Augen öffnen für eine Notsituation

Seligenstadt – „Wir machen auf“ – Für einigen Wirbel sorgte in den vergangenen Tagen der Aufruf zu einer Aktion, an der sich bundesweit Einzelhändler aus Protest an den Corona-Regeln beteiligen sollen. Auftakt sollte am gestrigen Montag sein, doch die Initiatoren haben den Start nun auf den 18. Januar vertagt. Den Slogan in etwas abgewandelter Form („Wir machen auf….merksam“) nutzten gestern mindestens zwei Seligenstädter Geschäftsfrauen, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. Eine von ihnen ist Alexa Toth, Inhaberin von „Josies Fashion“. „Wir öffnen Ihre Augen für eine absolute Notsituation“, sind die Worte auf einem Flyer, gerichtet an die Bevölkerung, der an der Tür ihres Geschäftes hängt. Und Alexa Toth greift weitere Inhalte des Zettels auf, um ihre Beteiligung zu erklären: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Innenstädte veröden, wenn die Läden schließen müssen.“ Sie betont, dass es nicht um den Verstoß gegen derzeit geltende Regeln gehe, die würde sie alle einhalten. Mit der Aktion, die auch durch verschieden soziale Medien wie Facebook oder Twitter geht, solle deutlich werden, dass viele Einzelhändler finanziell am Ende seien.
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